Veranstaltungsreihe zur Hochschulpolitik

Kritische Perspektiven auf Hochschulpolitk an der LUH

Eine Einführung in die Hochschulpolitik

Gespräch. Überblick über die verschieden Gremien und Organe. Kurze Einführung wie kann ich mich engagieren. Es gibt viel Raum für Fragen.

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Politisches Mandat der Studierendenschaft

Vortrag. Wie kommt es dass Studierendenschaften allgemeinpolitisch agieren? Welche Auswirkungen hat das auf die hochschulpolitsche Landschaft heute?

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Einführung in die strategische Gremienarbeit

Workshop. Kostenloser Tagesworkshop für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene. Vermittelt den grundlegenden Umgang in Gremien, sowie fortgeschrittene Methoden.

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Sexismusreflexion in der Hochschulpolitik

Workshop. Befasst sich mit Geschlecht in der Hochschulpolitik. Was kann getan werden um Geschlechterspezifische Diskrimierung zu erkennen, zu reflektieren und wie kann dagegen vorgegangen werden?

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Einführung in die Hochschulpolitik

Gespräch mit Bastian Strüber

Du bist neu in der Hochschulpolitik und fragst dich was dort so gemacht wird? Was genau ist eigentlich der StuRa oder der AStA, was macht das Präsidium, was der Senat? Was zur Hölle ist eigentlich der Unterschied zwischen Fachschaftsrat und Fachrat?Hochschulpolitisches Engagement ist entscheidend, damit studentische Interessen durchgesetzt werden können. Ebenso entscheidend ist es zu wissen an welche Stelle man sich wenden muss, um die richtige Ansprechperson zu erreichen.Wenn du Lust hast, dann komm doch vorbei und lass dir von Bastian Strüber, derzeit studentischer Senator, offene Fragen in lockerer Atmosphäre beantworten.

Donnerstag, der 19. Oktober 17 Uhr
Schneiderberg 50 (3109) – Raum 106

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Politisches Mandat der Student*innenschaften

Vortrag mit Tobias Eisch

Student*innenschaften sind seit jeher ein gesellschaftlicher und politischer Akteur. Bereits in der Weimarer Republik haben sich Studenten in Allgemeinen Studentenausschüssen (AStA) zusammengeschlossen und sich politisch geäußert. Damals, die Asten wurden von Burschenschaftlern gestellt, standen diese politisch für die Einführung von „Rassenlehrstühlen“, forderten die Organisation nach dem Führerprinzip und richteten sich gegen alles Jüdische. Mit der 68’er Bewegung wurden in den Student*innenschaften erstmals überwiegend kritische und linke Stimmen gewählt. Als diese den Tod des Studenten Benno Ohnesorg kritisierten, begannen die Gerichte auf einmal, den Student*innenschaften das Recht auf Meinungsäußerung abzusprechen. Auch heute noch greift der Staat in die Äußerungen der demokratisch gewählten Organe der Student*innenschaft ein, wie jüngst die Debatte zur Novellierung des Hochschulgesetzes in Baden-Württemberg gezeigt hat.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die historischen Entwicklungen der Student*innenschaften in Bezug auf deren politisches Auftreten. Er versucht zudem den Umgang zwischen der jeweiligen gesellschaftlichen Rolle der Student*innen und den staatlichen Institutionen darzulegen und wirft die Frage auf, inwieweit staatliche Eingriffe politisch motiviert waren oder sind. Außerdem versucht er einen Einblick in die juristische Argumentation hinter den Urteilen zu geben und erläutert die wichtigsten Urteile und Rechtsgutachten. Am Ende des Vortrags soll eine Diskussion zur politischen Einordnung und zu studentischen Perspektiven stehen.

Donnerstag, der 23. November 18 Uhr
Welfengarten 1 (Hauptgebäude) – E242

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Einführung in die strategische Gremienarbeit

Workshop mit Lisa Dopke & Kerstin Engel

Dieser mehrstündige kostenlose Tagesworkshop, inklusive Verpflegung, richtet sich an alle, die bereits Erfahrung mit Gremienarbeit gesammelt haben und diejenigen, die überlegen, sich neu in Gremien wählen zu lassen.Erlernen kannst du: das Formulieren von Anträgen, Redeverhalten in Gremien, Öffentlichkeitsarbeit etc. Neben der Vermittlung von notwendigem Handwerkszeug ist uns der Erfahrungsaustausch für eine schlagkräftige Interessensvertretung von Studierenden besonders wichtig.Wir würden uns sehr freuen, wenn du Interesse daran hast, Dich mit anderen Studierenden zu treffen und über die Arbeit in Gremien auszutauschen. Bei Interesse bitte kurz unter fachschaften@asta-hannover.de anmelden, damit wir die Teilnehmendenzahlen überblicken können.

Samstag, der 16. Dezember 11-18 Uhr
Schneiderberg 50 (3109) – Raum 110
in Kooperation mit der GEW Hannover

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Sexismusreflexion in der Hochschulpolitik

Workshop mit lea Haneberg

Wenn es um Sexismus geht, wird gerne mit dem Finger auf andere gezeigt. Auf die vermeintlichen Einzeltäter die auffälliges Verhalten zeigen. Dabei sind Sexistische Rollenbilder tiefer Bestandteil unserer Gesellschaft und damit auch der Hochschulpolitik.Das lässt sich auch am herrschenden Geschlechter- und Redeverhältnis in Gremien feststellen. Frauen* sind nicht nur unterrepräsentiert sondern kommen in Debatten auch seltener zu Wort. Es ist also sinnvoll sich mit eigenem Verhalten zu befassen und es zu hinterfragen.Dazu ist dieser Workshop konzipiert. Die Referentin ist vorbereitet und wird je nach individuellem Interesse der Teilnehmer*innen auf verschiedene Aspekte eingehen. Und gemeinsam mit den Teilnehmenden Methoden entwickeln mit Sexismus in der Hochschulpolitik umzugehen.

Donnerstag, der 30. November 16-18 Uhr
Institut für Soziologie: Im Moore 21 (Vorderhaus) (1146) – Raum A310

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